09:00 Uhr
bis 09:30 Uhr
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bis 10:15 Uhr
Bio-psycho-soziale Zusammenhänge bei Zahnhartsubstanzdefekten: „allostatic load“ und Bruxismus als Folge von Angst, Ungewissheitsintoleranz und Perfektionismus. Zentrale Aufgabe unseres Gehirns ist eine bestmögliche Anpassung an Herausforderungen und dabei den Energieverbrauch so niedrig wie möglich zu halten („Allostase“). Bei längeren biologischen und psychosozialen Belastungen gelingt dies vielen Menschen nicht mehr. Über Stoffwechselveränderungen kommt es zu progredienten Zellalterungsprozessen („allostatic load“), welche die individuelle Lebenserwartung um 10 bis 20 Jahre verkürzen können. Vor diesem Hintergrund sollte sich die Zahnheilkunde nicht auf eine bio-medizinische Behandlung bzw. Vorbeugung von Zahnhartsubstanzdefekten beschränken, sondern deren Auftreten als Indikator für eine erhöhte Stressvulnerabilität sehen. Der Vortrag zeigt auf, wie dies in der zahnmedizinischen Praxis umgesetzt werden könnte.
10:15 Uhr
bis 10:45 Uhr
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bis 11:30 Uhr
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bis 12:20 Uhr
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bis 14:00 Uhr
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bis 14:45 Uhr
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bis 15:35 Uhr
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bis 16:10 Uhr
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bis 16:55 Uhr
17:00 Uhr
bis 17:45 Uhr
ab 18:00 Uhr
09:00 Uhr
bis 09:45 Uhr
09:50 Uhr
bis 10:35 Uhr
Die Therapie von Patienten mit einem ausgeprägten Abrasionsgebiss erfordert in der Regel komplexe und umfassende Behandlungskonzepte. Um das erreichte Therapieergebnis langfristig zu erhalten, ist eine strukturierte Nachsorge und Erhaltungstherapie von zentraler Bedeutung. Diese umfasst neben der Sicherung des funktionellen und ästhetischen Ergebnisses auch ein fundiertes Verständnis der ursächlichen Faktoren, sowie eine an den Patienten individuell angepasste zahnärztliche Nachsorge.
Bereits in der Planungs- und Therapiephase werden dafür wichtige Grundlagen gelegt: Eine geeignete Materialauswahl sowie eine parodontalhygienische Gestaltung des Zahnersatzes tragen maßgeblich zur Langlebigkeit der Versorgung bei. Ebenso entscheidend ist die frühzeitige Aufklärung, Sensibilisierung und aktive Einbindung des Patienten in die Ursachenanalyse, beispielsweise im Hinblick auf das Putzverhalten oder parafunktionelle Aktivitäten.
Die Festlegung individueller Recall- und Monitoringintervalle ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Komplikationen und einen möglichen Anpassungsbedarf. Besondere Bedeutung hat dabei auch die Integration präventiver Maßnahmen wie Schienentherapien oder Verhaltenstraining. Ziel ist eine langfristige Stabilisierung der oralen Situation und die nachhaltige Sicherung des Therapieerfolgs.
10:35 Uhr
bis 11:00 Uhr
11:00 Uhr
bis 11:45 Uhr
11:50 Uhr
bis 12:35 Uhr
Unterstützend durch ausgewählter Fallbeispiele wird dargestellt, wie die ästhetische und funktionelle Rehabilitation von Patienten mit ausgeprägtem Verlust an Zahnhartsubstanz unter Berücksichtigung der jeweiligen Ätiologie erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei werden unterschiedliche restaurative Therapiekonzepte vergleichend beleuchtet.
Es werden klinische Fälle vorgestellt, darunter ein 54-jähriger Patient mit bekannten Allergien gegen verschiedene Lokalanästhetika, Chlorhexidin-Bis(D-gluconat) sowie Kobalt-Chrom-Legierungen sowie ein 75-jähriger, finanziell eingeschränkter Patient. Dabei wird mithilfe einer Schritt-bei-Schritt-Anleitung dargestellt wie solche komplexen Fälle durch das Praxisteam erfolgreich behandelt werden können. Spezifika in der Vorgehensweise bei einer Vorbehandlung mit einer herausnehmbaren beziehungsweise festsitzenden Vorgehensweise zur Veränderung der Vertikalrelation werden dargestellt. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Phase werden unterschiedliche Konzepte der definitiven Versorgung präsentiert und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile diskutiert.
Anhand der Patientenbeispiele werden die Möglichkeiten der Versorgung von ausgeprägten Zahnhartsubstanzdefekten sowohl mittels unterschiedlicher Werkstoffe (Lithium-Disilkat, metallische Restaurationen) gezeigt. Material- und indikationsspezifische Aspekte werden an entsprechenden Beispielen dargestellt.
12:35 Uhr
bis 12:45 Uhr
14:00 Uhr
bis 16:15 Uhr
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09:00 Uhr
bis 12:00 Uhr
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